07
Sep 2020
von Carina Göbl

Silence is sometimes the best answer.   - Dalai Lama

 

Ich nehme dieses Jahr bereits an NFK „Praxis“ als Assistentin teil. Klingt einfach, ist es jedoch nicht immer, da ich diese 5 Tage schweigend verbringe (zumindest während dem Seminar). Eine neue Rolle, neue Perspektiven und für mich ein neues Wahrnehmen, Fühlen und Spüren der ganzen Gruppe.

Tag 1
Ich spüre die Freude der Teilnehmerinnen auf die kommenden Tage, auch wenn es einigen körperlich nicht ganz so gut geht. Sie sind bereit sich voll und ganz auf das einzulassen, was das Leben in nächsten Tagen bereithält.

Es geht gleich mal in die Tiefe, da uns allen bewusst wird, was „Innere Haltung“ bedeutet und ausmacht. Was alles dadurch entstehen darf und auch kann. Im Zusammenspiel mit den 5 Elementen arbeiten wir an der Kontaktaufnahme. Ich nehme hier zuerst schwere, müde Energien wahr. Manchen scheint es nicht leicht zu fallen, in „Kontakt“ zu treten. Ich darf hier Teil der Balancen sein und mir wird klar, ich bin in Kontakt mit meinen Antennen für alle Arten von Informationen (aus dem Universum). Dankbarkeit macht sich in mir breit.

Tag 2
Wir gehen nach draußen, zu einem wunderschönen Platz. Nachdem klar ist, was hier passiert macht sich etwas Unruhe breit. Jedoch ist die nur von kurzer Dauer und die Ladies werden zu sensationellen „Improv-Künstlerinnen“. Dann geht es weiter mit der Momentaufnahme und ich darf wieder Teil einer Balance sein. Wie schön, denn für diese Balance legen wir gemeinsam ein Feld und wie soll es auch anders sein, wir haben unabhängig voneinander dasselbe Wort „Ziel“ ausgewählt – sicher kein Zufall ;-)) Am Nachmittag dürfen wir Teil einer sehr tiefgehenden Schmerzbalance sein. WOW. Was für ein Feld von Zutrauen, Vertrauen, Größe, Achtsamkeit, Wertschätzung,… - DANKE ♥

Tag 3
Der „gemeinsame Weg“ kann für jeden von uns etwas anderes bedeuten. In diesem Fall darf ich zwei Menschen dabei beobachten, wie sie sich gegenseitig dieses Thema balancieren. Unterschiedlicher hätten die Balancen gar nicht sein können und dennoch habe ich eine tiefe Erkenntnis daraus: Vertrauen ins eigene Tun haben! Am Nachmittag kommen wir aus dem Lachen, Staunen und Wundern nicht mehr heraus. Ja, wir glauben an Wunder! Es entsteht ein Feld, von so WUNDERbarer Stärke und Tiefe, dass ich erfahren darf, was es heißt Demut zu spüren. Für dieses Gefühl in mir bin ich unendlich dankbar und ich werde es noch lange in mir tragen.

Tag 4
Ich habe das Gefühl, die gesamte Gruppe dringt in Tiefen vor, die sich bis dato noch nicht aufgetan haben. Ich darf als Beobachterin zwei Balancen miterleben, fühlen, spüren, die ich gar nicht sofort in Worte fassen kann. Es braucht etwas, bis mir klar wird, ich habe soeben „wahre Größe“ beobachten dürfen. Zusätzlich bin ich am Nachmittag auch Klientin, da es für die Teilnehmerinnen eine Art „Abschluss-Balance“ gibt. Mein Thema: „Befreiung“ – und was für eine Befreiung das war, in einer Tiefe und Leichtigkeit, wie selten zuvor erlebt. Abschließend, DANKE Mutter Erde für alles, was du uns spüren, fühlen und wahrnehmen hast lassen. Ich bin immer noch sprachlos für diese „Ernte“ an diesem Tag.

Tag 5
Die „wahre Größe“ zeigt sich erneut. Bei allen, und wie! So wunderschön mitanzusehen, so wunderschön zu spüren und fühlen. Und dann schlägt sie auch bei mir zu, ohne Vorwarnung. Ich brauche Zeit, um zu verarbeiten, dass meine wahre Größe aus dem Innersten kommt. Ungeschminkt, roh, nackt, verletzlich und aus tiefstem Herzen. Das macht richtig viel mit mir und es darf sich noch immer setzen.

Ein großes Danke an die gesamte Gruppe, die mich so viel Tiefe, Demut, Dankbarkeit, Achtsamkeit, Wertschätzung, Freude, Traurigkeit, Liebe und so vieles mehr spüren hat lassen. Ein grandioser Abschluss des ersten Assistentinnen Jahres.

 

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Carina Göbl


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